Schottland liegt gleich um die Ecke – Hihgland Games begeistern in Trebsen
Fässer rollen, Hufeisen fliegen und Strohsäcke segeln durch die Luft – und das alles mitten in Trebsen! Vom 18. bis 20. September verwandelte sich das Rittergut Trebsen anlässlich der 25. Internationalen Highland Games in eine kleine schottische Hochburg. Und natürlich durfte die Oberschule Trebsen bei diesem Spektakel nicht fehlen.
Am Sonntag, dem 20. September, machte sich die Fachschaft Englisch gemeinsam mit 25 engagierten Schülerinnen und Schülern auf den Weg zum Rittergut. Dort wartete eine besondere Aufgabe: die Betreuung der Kinder-Highland-Games. Unsere Schülerinnen und Schüler begleiteten die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit viel Einsatz und guter Laune durch verschiedene Disziplinen. Beim Fassrollen, Hufeisenwerfen und Strohsackweitwurf waren Geschicklichkeit, Kraft und manchmal auch ein Quäntchen Glück gefragt.
Zweimal täglich wurde es dann besonders spannend: Bei den Siegerehrungen wurden die besten Kinder ihrer Altersklasse ausgezeichnet und konnten sich über Preise von Mäc Geiz freuen. Doch damit nicht genug: Zusätzlich betreuten unsere Schülerinnen und Schüler eine Tombola, bei der beim Nagelziehen ein besonders gutes Händchen gefragt war.
Trotz des Regens am Nachmittag blieb die Stimmung bestens. Gemeinsam mit den vielen Besucherinnen und Besuchern erlebten wir einen abwechslungsreichen Tag voller Bewegung, Wettbewerb und guter Laune – ein bisschen Schottland direkt vor der Haustür.
McJackson und Co. – die Highland Games erobern die 7. Klassen
Doch damit war das schottische Abenteuer noch lange nicht vorbei. Vom 28. bis 30. September wurden die Highland Games selbst zum Schulprojekt für unsere 7. Klassen.
Nach zwei Übungstagen, an denen fleißig trainiert und die verschiedenen Disziplinen ausprobiert wurden, kam es zum großen Wettkampftag. In verschiedenen Clans traten die Schülerinnen und Schüler der beiden 7. Klassen gegeneinander an. Nun waren Kraft, Geschicklichkeit, Teamgeist und Durchhaltevermögen gefragt. Schließlich wollte niemand freiwillig den eigenen Clan blamieren!
Am Ende setzte sich das Team „McJackson“ durch und sicherte sich den Gesamtsieg. Jedes Mitglied des Siegerclans durfte sich über einen 15-Euro-Wunschgutschein freuen – ein verdienter Lohn für schottischen Kampfgeist und sportlichen Einsatz.
Die Highland Games haben einmal mehr gezeigt: Für ein echtes Stück Schottland muss man nicht erst den Ärmelkanal überqueren. Manchmal reichen ein Rittergut, ein paar Fässer, ein Strohsack – und jede Menge guter Teamgeist. Slàinte mhath – auf die nächsten Highland Games in Trebsen!
Text/Fotos: N. Hünig




