Ergebniss des Sonnenblumenwettbewerbs der OS Trebsen
Von Mai bis September wuchsen in zahlreichen Gärten rund um Trebsen Sonnenblumen von beachtlicher Höhe. Sie gehörten zur Sorte „King Kong“ und waren Teil des Sonnenblumenwettbewerbs der Oberschule Trebsen. Das höchste eingereichte Exemplar maß am Ende 4,40 Meter.
Vorbereitet wurde der Wettbewerb im GTA „Grünes Klassenzimmer“. Dort zogen die Beteiligten mehr als 300 Jungpflanzen heran, wobei Björn Hofmann (9a), Lea Leonhardt (9a) und Paul Schleif (7b) besondere Unterstützung leisteten. Anschließend wurden die Sonnenblumen an Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 9 verteilt. Damit begann für viele Familien ein arbeitsreicher Sommer. Die Pflanzen mussten regelmäßig gegossen und gedüngt werden. Als sie immer höher wurden, brauchten sie stabile Stützen und mussten sorgfältig angebunden werden. Auch bei Hitze, starkem Regen und Wind waren Aufmerksamkeit und Pflege gefragt. Viele Schülerinnen und Schüler kümmerten sich über Monate hinweg um ihre Sonnenblume; 85 von ihnen reichten schließlich ein Ergebnis zur Wertung ein.
Bei „King Kong“ handelt es sich um eine F1-Hybride. Nach der mendelschen Uniformitätsregel ähneln sich die Pflanzen dieser ersten Tochtergeneration in ihrem Erscheinungsbild, dem Phänotyp, sehr stark. Dennoch entwickelten sich die Sonnenblumen nicht alle gleich. Neben der Pflege wirkten sich auch Standort, Boden, Witterung und das Wachstumspotenzial der einzelnen Pflanze auf die erreichte Höhe aus. Ein kleineres Exemplar bedeutete daher keineswegs, dass ihm weniger Aufmerksamkeit zuteilgeworden war.
Den ersten Platz belegte Mika Kolbe aus der Klasse 10b mit einer 4,40 Meter hohen Sonnenblume. Er erhielt einen Amazon-Gutschein im Wert von 50 Euro. Bennett Greif aus der Klasse 9b erreichte mit 4,15 Metern den zweiten Platz. Auf Rang drei folgte Manuel Kupfer aus der Klasse 7a mit 3,92 Metern. Beide wurden mit einem Amazon-Gutschein über jeweils 25 Euro ausgezeichnet. Beim Nachweis der Pflanzenhöhe war neben Genauigkeit auch Kreativität gefragt. Leonie Pollok aus der Klasse 7b dokumentierte ihre 3,65 Meter hohe Sonnenblume in einem Video und erhielt die Auszeichnung für den originellsten Beweis. Auch Lilly Stapff aus der Klasse 7b wählte dieses Format und hielt ihre 3,10 Meter hohe Pflanze in einem Video fest. Eine weitere Auszeichnung erhielt zudem Emily Kolditz aus der Klasse 7b. Ihre Sonnenblume war mit 1,30 Metern das
kleinste eingereichte Exemplar und zeigte, wie unterschiedlich sich selbst Pflanzen derselben Sorte entwickeln können.
Der Wettbewerb paarte praktische Gartenarbeit mit Ehrgeiz und Liebe zur Natur. Die zahlreiche Teilnahme und die vielen Schulgespräche über das Geschehen im heimischen Garten ließen nicht nur das Herz der Biologie-Lehrkräfte, sondern des gesamten Kollegiums höher schlagen, so dass von einer Wiederholung im kommenden Jahr ausgegangen werden kann.
Text/Fotos: J. Frenzel und T. Hackel




